But what if you fly

But what if you fly? ist ein Tanzstück über die Sehnsucht. Es begibt sich auf die Suche nach dem Kern ureigener Wünsche und wie dieser durch eine gegenläufig wirkende Sehnsuchts-Industrie überschattet wird.

Was sind unsere eigentlichen Sehnsüchte? Was geschieht, wenn Sehnsucht sich radikalisiert? Wie weit kann ein Gefühl gedehnt werden, bis es reißt und schmerzhaft zurück schnellt? Das tänzerisch-performative Duett erforscht im Zusammenspiel mit einem Live-Musiker Begehren und Verlangen in rauschhaften Zuständen und öffnet den Raum für die Frage: But what if…?

larissapotapov.com

@ann-leonie

LICHTHOF THEATER
Sa 1.10.22 20:15 Uhr | Premiere
So 2.10.22 18:00 Uhr

Theater an der Glocksee, Hannover
Fr 15.12.23 20:00 Uhr
So 16.12.23 18:00 Uhr

„Es ist künstlerisch viel Wollen und auch viel Können zu sehen bei dem jungen Duo Niss/Potapov. Viel Sehnsucht, die dem Abend auch ihren Titel gibt, ist zu spüren. Teilweise wäre sicher eine stärkere Fokussierung möglich gewesen, ein wenig mehr Auswahl. So erliegt man dem Rausch der immer neuen Bilder, die trotzdem Freude bereiten. Wenn sich dann beide zur Musik minutenlang im Kreis drehen, ist es, als ob beide mitsamt ihren Träumen kurz vor dem Abheben stehen.“
Annette Stiekele, Hamburger Abendblatt, 22.20.22

„Inspiriert durch die Entschleunigung während des Corona-Lockdowns erarbeiteten Ann-Leonie Niss und Larissa Potapov ihre Choreografie, die sich mit persönlichen und äußerlichen Sehnsüchten auseinandersetzt.“
Peter Sampel auf tanznetz.de „Da hat jeder mal geheult“

©Tobias Vorkapic

Künstlerische Leitung: NISS | POTAPOV / Choreografie & Tanz: Ann-Leonie Niss & Larissa Potapov / Musikalische Komposition & Live-Performance: Jan Paul Werge / Dramaturgie: Nana Anine / Technische Leitung & Lichtdesign: Doria Worden / Dramaturgische Beratung: Barbara Schmidt-Rohr / Grafik: Judith Hilgenstöhler / Fotografien: Steffen Baraniak, Andres Jana, Tobias Vorkapic

Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg und die Hamburgische Kulturstiftung

TANZAHOi International Festival for Dance

TANZAHOi ist ein international ausstrahlendes Tanz- und Tanzfilm Festival. 2018 starteten wir mit Tanzworkshops bei Hochschulsport Hamburg, 2021 wurde das Festival um ein eigens kuratiertes Tanzfilmprogramm erweitert. Dank der Unterstützung der Claussen-Simon-Stiftung und des Fonds Darstellende Künste e.V. #TakePart, konnte das TANZAHOi Festival letztes Jahr viel mehr Sichtbarkeit in der internationalen Szene erreichen. Wir haben unser Austauschprogramm „TANZAHOi: Bottlepost“ in Taipeh (Taiwan) zeigen können und freuen uns darauf, unsere „Bottlepost“ mit dem diesjährigen Programm beim Wuppertal Tanzrauschen Festival und in Paris (Frankreich) aufzuführen.

Somit liegt der Schwerpunkt des Festivals als Ganzens auf global umspannend, multinationaler Verbindung. TANZAHOi entwickelt insofern das Potenzial, nachhaltige Wege in der wechselwirkenden Verbindung von Kultur und Politik herzustellen und bemüht sich durch Tanz und Tanzfilm unterschiedliche internationale Brücken und eine offene Plattform zum fachlich sowie künstlerischen sowie kulturellen Austausch aufzubauen.

tanzahoi.org

METROPOLIS KINO

Fr 9.9. 17:00 – 22:30 Uhr
Sa 10.9. 17:00 – 22:30 Uhr
So 11.9. 17:00 – 16:00 Uhr

LICHTHOF THEATER

Do 15.9. 19:00 – 22:30 Uhr
Fr 16.9. 18:00 – 22:30 Uhr
Sa 17.9. 18:00 – 22:30 Uhr
So 18.9. 13:00 – 16:00 Uhr

TANZFILME UND LIVE-STREAM

TANZAHOi präsentiert über 25 internationale Tanzfilme und 2 Live-Stream-Performances im Metropolis Kino.

TANZ INSTALLATIONEN UND PERFORMANCE

TANZAHOi  präsentiert fünf internationale digitale Tanzarbeiten im LICHTHOF Theater.

Gezeigt werden als Ausstellung oder Performance:

FALLA VR – The Exhibition · Julia B. Laperrière – Germany, Canada
(VR-Installation)

∆topia + Installation Stream: City · Dani Joss und Drosia Triantaki – Greece
(Dance-Performance, VR-Installation)

Hand extension, inheritance of the palm – Mechanical Puppet Project · Yi-Bing Lin, He-Lin Luo – Taiwan
(Dance-Performance, Motion Tracking, Visual Arts)

EVE 3.0 · Compagnie Voix – France
(Dance-Performance, VR-Performance)

RADICAL DANCE SERIES · Fernanda Ortiz – Germany
(AR-Installation)

Das Programm trägt den Namen DIGI play DANCE , inspiriert von David Bowies Song „Ziggy Stardust“, der in diesem Jahr sein 50. Jubiliäum feiert. Wie der außerirdische Rocker mit seiner Erlösungsbotschaft schien die „Digitalisierung des Konzepts“ für die darstellenden Kunstschaffenden in Zeiten der Pandemie ein Messias zu sein, der es ihnen ermöglichte, ihre erweiterte Vorstellung einem Publikum zu vermitteln. Werden wir am Ende von dieser neuen Technologie beherrscht, oder werden wir sie meistern? Dies ist die offene Frage, die durch die Praxis und die Präsenz in den digitalen Räumen der Künstler:innen erfahren und erforscht werden soll.

Photo credits: 1. @Julia Gaes, 2. – 3. ©Tobias Hoops, 4. – 5. ©Julia Gaes

Artistic Director / Curator: Jasmine Fan | Technical Director / Communications: Doria Worden | Co-curator: Dr. Xiang-Jun Fan | Festival Assistents: Ray Juster, Raina Dreglies, Ruben van den Belt | Moderation and Music: THORD1S | Technical team: Nina Ozan, Daniel Teklieki | Graphic design – festival image: Dan Yu Chang | Photography: Tobias Hoops, Julia Gaes, Ray Juster | Website programmer and advisor: Falk Schulze | Trailer edit: Rasmus Rienecker