Wenn die rote Sonne glüht

Wenn die rote Sonne glüht ist eine nomadische Choreografie, in der es um verkörpertes Wissen geht, und darum, den Respekt vor der Welt ins Zentrum der eigenen Existenz zu stellen. Die argentinische Choreografin und Tänzerin Fernanda Ortiz, die seit 2014 in Hamburg lebt und arbeitet, und ihre Schwester Mariana Ortiz Losada, Dramaturgin und Regisseurin in Buenos Aires, nähern sich in ihrer gemeinsamen Arbeit der Weltanschauung des Guaraní-Volkes an. Inspiriert von der indigenen Legende »yvy marãey«, dem »Land ohne Übel«, und ihrer eigenen Familiengeschichte, weben sie gemeinsam mit einem internationalen Team ein widerstandsfähiges Netz aus Körpern und Stimmen. Am Mittwoch, dem 18. Februar 2026 feiert das Stück auf Kampnagel seine Uraufführung. Eine choreografische Auseinandersetzung mit ökologischem Kollaps und kolonialem Erbe; eine Einladung, den Dschungel im Körper zu spüren. In den Ohren. Auf der Haut.

fernandaortiz.com

Kampnagel – K4

Mi 18.02.26 20:30 Uhr (Welt Premiere)
Do 19.02.26 20:30 Uhr
Fr 20.02.26 20:30 Uhr
Sa 21.02.26 20:30 Uhr

Künstlerische Leitung, Choreografie & Tanz Fernanda Ortiz Künstlerische Leitung, Dramaturgie & Text Mariana Ortiz Losada Co-Creation & Tanz Santiago Mariño, Melissa Skármeta Moraga, Yareli Alvarado Macario Musikkomposition & Livemusik Carlos Andres Rico Bühne & Kostüm Duen Sacchi Lichtdesign Doria Worden Videographie Friederike Höppner Technische Leitung Sven Grell Übertitel Homero Alonso Produktion Gabriela Vasileva Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Stella Jacobs Produktionsassistenz Brenda Alaís

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Behörde für Kultur und Medien Hamburg.

©Heike Schluckebier